Beiträge von zv0486

    Eine Frage, die nicht das Handyticket betrifft - aber das für das Handyticket erforderliche Update der VRT-App

    (es geht mir um die App für Android - ob es sich beim iPhone genauso verhält, weiß ich nicht):


    In der Version vor dem Handyticket war es nach meiner Erinnerung möglich, dass man die App öffnet und ohne weitere Befehle sofort der aktuelle Standort bestimmt wird, die nächstgelegenen Haltestellen ermittelt werden und die nächsten Abfahrten dieser Haltestellen angezeigt werden.


    In der Version mit Handyticket scheint dies nicht möglich zu sein. Nach dem Öffnen der App muss man in der Rubrik "Abfahrten" dann noch "Von" und "Aktuelle Position" auswählen. Klar, die zusätzlichen Klicks schafft man auch noch. ;-) Aber die Lösung der "alten" App - ein einziger Klick, ein paar Sekunden warten, und schon hatte man die nächsten Abfahrten im Umkreis auf dem Bildschirm - war doch praktischer.


    Oder sehe ich nur nicht, wie dies auch in der neuen App möglich ist?

    Noch mal zu Müllenbach auf der R200:


    Ursprünglich (also ab Dezember 2017) fuhr Müllenbach meines Wissens einen Dienst mo-fr (u.a. Trier Kaiserthermen an/ab 07:28) und einen Dienst samstags (u.a. Trier Kaiserthermen an/ab 13:28) auf der R200. Den genannten Dienst mo-fr fährt nach aktuellen Beobachtungen jetzt Schulligen/Kirsch. Über den Samstags-Kurs weiß ich leider nichts Aktuelles. Weiß jemand von euch mehr?

    Trier Kaiserthermen 10:28 - Türkismühle Bf 12:20 fährt Erzig mit dem Gelenkbus... das ist neu, oder?


    Auf der Fahrt wird dann wohl in Hermeskeil der Bus getauscht werden. Der Erzig-Gelenkbus kann nicht den kompletten Weg bis Türkismühle fahren, denn er muss ja schon um 12:25 wieder an Hermeskeil Schulzentrum in Richtung Trier einsetzen.

    Klar, für den Fahrgast wäre das übersichtlicher. Aber durch die unterschiedlichen Konzessionsinhaber wird es nicht gehen. Zudem unterscheiden sich die Routen in weiteren Details (eine 200 nach Farschweiler fährt nicht genau denselben Weg wie eine 202 nach Farschweiler).




    Die Koordination zwischen 200 und 202 ist ohnehin nicht immer gut. Manche der neuen Fahrten der 200 von/nach Farschweiler haben nur einen geringen zusätzlichen Nutzen:


    Manchmal fährt eine 202 sogar umsteigefrei ab/bis Trier Hbf in ähnlicher Zeitlage.

    - neue 200, Trier an 09:02: alternativ 202, Trier an 09:20

    - neue 200, Trier ab 09:10: alternativ 202, Trier ab 09:35 (an schulfreien Tagen)


    Bei einigen weiteren Fahrten wäre die Verbindung von/nach Trier zu ähnlicher Uhrzeit jedenfalls mit Umstieg in Thomm ohnehin möglich gewesen. Die neue Fahrt der 200 bringt also lediglich für die Verbindung zwischen dem Ruwertal und Thomm/Osburg/Farschweiler eine wesentliche Verbesserung, nicht aber für Trier - Farschweiler:

    - neue 200, Trier ab 09:10: alternativ 200, Trier ab 09:40 + Umstieg in Thomm in 202 (an Schultagen)

    - neue 200, Trier an 10:57: alternativ 202 + Umstieg in Thomm in 200, Trier an 11:17

    - neue 200, Trier ab 14:10: alternativ 200, Trier ab 14:40 + Umstieg in Thomm in 202

    - neue 200, Trier an 15:57: alternativ 202 + Umstieg in Thomm in 200, Trier an 16:17




    Übrigens: Anders als auf den übrigen Fahrten der R200 steht auf dem Farschweiler-Kurs kein Fahrradträger zur Verfügung (laut Aushangfahrplan).

    Die neuen Leistungen nach Farschweiler scheint Kirsch/Schulligen selbst zu fahren. Das heißt natürlich nicht zwingend, dass es Kirsch/Schulligen ist, der jetzt in der Summe mehr fährt - wie schon erwähnt hat sich ja offenbar auch bei manchen unverändert angebotenen Fahrten die Zuordnung zu den Unternehmen geändert.




    Laufen die Zusatzfahrten dann unter der Liniennummer 202?

    Übersichtlicher wäre es in der Tat, wenn man z. B. alle Fahrten durch das Ruwertal als Linie 202 und alle Fahrten über A 602 - L 151 ohne Halt bis Thomm als Linie 200 führen würde. Umgekehrt gibt es nämlich auch einzelne Leistungen auf der 202, die ähnlich der 200 nicht das Ruwertal bedienen.


    Aber aufgrund der unterschiedlichen Konzessionen kann man die Nummerierung ja kaum "mischen", sondern alles von Kirsch heißt 200 und alles von der DB heißt 202.

    Wie der Trierische Volksfreund berichtet, hat die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer eine Ausweitung des Angebots angekündigt. An Werktagen sollen vier Fahrtenpaare Trier Hbf – Ruwertal – Farschweiler hinzukommen. Dadurch soll zwei Problemen abgeholfen werden, die mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2017 enstanden sind bzw. verschärft wurden: Mäßige Erschließung von Farschweiler (fast alle Busse halten nur außerhalb des Orts) und weggefallenen Verbindung zwischen dem eigentlichen Ruwertal (Waldrach ...) und den weiter oben gelegenen Orten (Osburg ...).


    Nachtrag: Ich nehme an, dass die hinzukommenden Fahrten durch einen einzigen zusätzlichen Kurs abgedeckt werden.

    Der o. g. Zusatzkurs mit vier Fahrtenpaaren montags bis freitags von Trier Hbf über das Ruwertal nach Farschweiler (in den Ort hinein) und zurück wurde zum 01.08.2018 eingeführt.


    Er bedient unterwegs nur ausgewählte Haltestellen. Hinter Nells Park sind dies: Handwerkskammer, Ruwer Bf, Mertesdorf-Grünhaus, Kasel Bf, Waldrach Bf, Thomm (alle Hst.), Neuhaus, Osburg (alle Hst.), Abzw. Herl, Farschweiler (alle Hst.)


    Die Fahrzeiten sind:

    Trier Hbf an 9:02 10:57 13:57 15:57

    Trier Hbf ab 9:10 11:55 14:10 16:55


    Eine Frage ist noch, was aus dem momentan existierenden nachmittäglichen Taktverdichter-Kurs wird, der viermal Trier Hbf - Osburg und jeweils leer zurück fährt und dadurch auf diesem Streckenabschnitt einen Halbstundentakt zwischen 14:40 und 18:40 ermöglicht. In der jetzigen Form wird man diesen Kurs vermutlich nicht beibehalten, denn wenn in einer bestimmten Stunde der neue Ruwertal-Farschweiler-Verdichter hinzukommt, wäre es unnötig, außerdem noch den (ohnehin teilweise sehr schwach nachgefragten) Osburg-Verdichter fahren zu lassen.

    Anders als vermutet wurden die vier Verdichtungsfahrten nach Osburg unverändert beibehalten. Zeitlich berühren sie sich mit dem neuen Kurs durchs Ruwertal kaum. Nur die Abfahrten Trier Hbf 16:55 (- Ruwertal - Farschweiler) und Trier Hbf 17:10 (- Autobahn - Osburg) liegen nah beieinander, aber im Feierabendverkehr ist das ja nachvollziehbar.



    Infolge dieser Erweiterung des Verkehrs auf der R200 scheint sich die Zuordnung mancher Kurse zu den Subunternehmern geändert zu haben. Zum Beispiel scheint Trier Hbf 23:45 - Hermeskeil jetzt Becker statt bisher Kirsch/Schulligen zu fahren.


    Weiß jemand, welches Unternehmen jetzt unter dem Strich einen Kurs mehr fährt?

    Ohnehin bleibt abzuwarten, wie stark das Handyticket von den Fahrgästen überhaupt angenommen wird... Aus folgenden Gründen gehe ich davon aus, dass die Nutzung eher gering sein wird:

    • Es gibt keinen besonderen Anreiz für den Kauf per Smartphone (in Form eines Rabatts im Vergleich zur Barzahlung).
    • Das nahezu komplette Fahrkartensortiment ist ohnehin immer beim Fahrer erhältlich. (Im Gegensatz zu Städten, in denen man beim Fahrer nur bestimmte Fahrscheine bekommt, und attraktive Angebote wie Mehrfahrt-, Tages- oder Gruppenkarten nur über Automaten, Vorverkaufsstellen etc. vertrieben werden.)
    • Typische "smartphoneaffine" Nutzergruppen wie Schüler und Studierende fahren meist mit Monatskarten bzw. Semestertickets, so dass sie ohnehin keine Tickets beim Fahrer kaufen.
    • Ob es komfortabler ist, sich auf dem Handy durch den Kaufvorgang zu wurschteln, oder beim Fahrer mit Bargeld zu hantieren, ist letztlich Geschmackssache.

    "Willkommen im 21. Jahrhundert!", heißt es in der VRT-Mitteilung - wenn auch mit 18 Jahren Verspätung.


    Ab 22.06.2018 können Einzel-, Mehrfahrt- und Tagestickets per Smartphone in der VRT-Fahrplan-App gekauft werden. Obwohl es die Ankündigung schon etliche Tage gibt, ist das entsprechende Update jedenfalls für Android noch nicht verfügbar - es wäre gut, wenn man die neue Version schon im Vorfeld bekommen, sich anschauen, Zahlungsdaten hinterlegen könnte etc., bevor dann am 22.06. der Verkauf der Tickets per Handy losgeht.


    Die Kontrolle beim Einstieg in einen Bus erfolgt nur durch den Blick des Fahrers auf das Handy des Fahrgasts bzw. auf die dort im Klartext lesbaren Angaben zu Gültigkeitsbereich und -zeitraum. Würde jemand keinen Fahrschein kaufen, sondern diese Klartext-Angaben manipulieren, so dass scheinbar ein gültiger Fahrschein auf dem Bildschirm angezeigt wird, könnte dies dem Fahrpersonal mangels Prüfung des QR-Codes nicht auffallen.


    https://www.vrt-info.de/handyticket

    Bei dem neuen (den RegioRadler umfassenden) Fahrplanaushang an Trier Hauptbahnhof (Bussteig 1) ist ein bisschen was schief gegangen: Es wurde irrtümlich ein Aushang produziert, der

    • den RegioRadler als Linie "R290" bezeichnet (korrekt ist aktuell "RR200")
    • auch die Fahrten der R200 in der Gegenrichtung umfasst (die nicht an diesem Bussteig halten)
    • auch die Auftragsfahrten von Schulligen für die SWT umfasst (!) - also einzelne Kurse der Linien 30, 84, 85, 86 (die natürlich ebenfalls nicht an diesem Bussteig halten).

    Durch die ganzen "falschen" Fahrten ist der Aushang natürlich enorm umfangreich. Er umfasst drei DIN A3-Blätter. Allein schon daran hätte der Mitarbeiter, der die neuen Aushänge angebracht hat, merken können, dass da etwas nicht stimmt. Aber ganz pflichtbewusst hat er die drei Riesen-Aushänge angebracht und zu dem Zweck einfach noch zwei weitere DIN A3-Fahrplanhalter an das Haltestellenschild geklöppelt...

    Und gleich hinterher noch eine Mitteilung zur R200! Wie der Trierische Volksfreund berichtet, hat die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer eine Ausweitung des Angebots angekündigt. An Werktagen sollen vier Fahrtenpaare Trier Hbf – Ruwertal – Farschweiler hinzukommen. Dadurch soll zwei Problemen abgeholfen werden, die mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2017 enstanden sind bzw. verschärft wurden: Mäßige Erschließung von Farschweiler (fast alle Busse halten nur außerhalb des Orts) und weggefallenen Verbindung zwischen dem eigentlichen Ruwertal (Waldrach ...) und den weiter oben gelegenen Orten (Osburg ...).


    Nachtrag: Ich nehme an, dass die hinzukommenden Fahrten durch einen einzigen zusätzlichen Kurs abgedeckt werden. Eine Frage ist noch, was aus dem momentan existierenden nachmittäglichen Taktverdichter-Kurs wird, der viermal Trier Hbf - Osburg und jeweils leer zurück fährt und dadurch auf diesem Streckenabschnitt einen Halbstundentakt zwischen 14:40 und 18:40 ermöglicht. In der jetzigen Form wird man diesen Kurs vermutlich nicht beibehalten, denn wenn in einer bestimmten Stunde der neue Ruwertal-Farschweiler-Verdichter hinzukommt, wäre es unnötig, außerdem noch den (ohnehin teilweise sehr schwach nachgefragten) Osburg-Verdichter fahren zu lassen.

    [...] eine separate RegioRadler-Linie („RR200“) mit Fahrradanhänger, die lediglich vom 01.05. bis 07.10.2018 verkehrt – in dieser Zeit auch nur am Wochenende sowie in den Sommerferien Mo, Mi, Fr – und nur ganz ausgewählte Haltestellen anfährt.

    Mit dem heutigen 1. Mai hat die diesjährige RegioRadler-Saison im Ruwertal/Hochwald begonnen, erstmals unter Regie von Kirsch.


    Es gibt an jedem Betriebstag sechseinhalb Fahrtenpaare (sieben Fahrten von Trier in den Hochwald, sechs Fahrten zurück). Am Hochwald-Ende der Linie wird nicht an einem Punkt, sondern als große Schleife gewendet. Zudem wird das Ruwertal nur in Richtung Hermeskeil/Kell bedient. Eine Runde sieht also so aus (alle Halte angegeben): Trier Hbf - Ruwer Bf - Mertesdorf-Grünhaus - Kasel Bf - Waldrach Pätscher Weg - Osburg-Neuhaus - Reinsfeld - Hermeskeil Bf - Kell Hotel zur Post - Kell Landal - Reinsfeld - Osburg-Neuhaus - Trier Hbf.
    Der Fahrplan würde bei drei Kursen einen Stundentakt ergeben. Es gibt aber nur zwei Kurse. Diese fahren im 60/120-Minuten-Takt.


    Heute im Einsatz waren MZG-K 420 (C2 LE Ü, Kirsch) mit Fahrradanhänger MZG-SR 14 (Schulligen)
    sowie MZG-MR 870 (S 415 LE, Müllenbach) mit Fahrradanhänger MZG-SR 16 (Schulligen).

    "Die Fahrradbeförderung mittels Huckepackträger ist vom 01.04. - 01.11. für alle Haltestellen mit Fahrradverladung ab 09:00 Uhr zu gewährleisten." Offenbar gilt also nicht mehr die Lösung der letzten Jahre, dass ein separater RegioRadler eingesetzt wird, dafür aber die eigentliche R200 keine Fahrräder befördert.


    Letzteres war ein Irrtum meinerseits. Zusätzlich zu der Möglichkeit der Fahrradbeförderung per Heckträger auf der „normalen“ R200 gibt es wie in den letzten Jahren eine separate RegioRadler-Linie („RR200“) mit Fahrradanhänger, die lediglich vom 01.05. bis 07.10.2018 verkehrt – in dieser Zeit auch nur am Wochenende sowie in den Sommerferien Mo, Mi, Fr – und nur ganz ausgewählte Haltestellen anfährt. Der Fahrplan des RR200 kann inzwischen beim VRT heruntergeladen werden.


    Auf der „normalen“ R200 habe ich in den letzten Tagen in der Tat verschiedene Busse mit Fahrradträger am Heck (anscheinend für jeweils 5 Fahrräder) gesehen, darunter MZG-CD 22 (S 415 LE, Kirsch/Schulligen) und MZG-MR 890 (Setra S 415 LE, Müllenbach). Es sind aber weiterhin auch Busse ohne Fahrradträger unterwegs. Ich glaube auch fast nicht, dass überhaupt alle üblicherweise auf der R200 eingesetzten Fahrzeuge die nötige Vorbereitung zur Montage eines Heckträgers haben.

    Ich hatte mich auch schon gefragt, ob nicht eine Fahrplanänderung der Grund ist, hatte aber zunächst keinen geänderten Fahrplan finden können. Dieser wurde online offenbar erst vorgestern bereitgestellt und einen ausdrücklichen Hinweis auf die Änderung konnte ich auch nirgends wahrnehmen.


    Nach neuem Plan fährt der Gelenkbus 10 Minuten früher (die vermeintlichen 6 Minuten Verfrühung waren also in Wahrheit 4 Minuten Verspätung) und beginnt schon an Neuhaus Gewerbegebiet (einer Haltestelle, die von keiner anderen Fahrt der R200 bedient wird).

    Ist es im VRT wirklich so, das quasi jeder Betreiber selbst entscheiden kann, "was sich lohnt"?

    In der Ausschreibung des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord war bereits ein detaillierter Fahrplan für die Linie R200 enthalten. Dieser wurde mit kleineren Änderungen auch umgesetzt. Dass fast keine Fahrt in Farschweiler durch den Ort geführt wird, war auch schon in der Ausschreibung vorgesehen. Diese Lösung hat Kirsch nicht "erfunden".