Beiträge von Schaengel

    Weiter geht es mit dem letzten Teil und den 12m-Bussen. Diese werden vorwiegend auf allen Überlandlinien im Bereich Nassau und Nastätten eingesetzt. Modigell & Scherer sowie Omnibus Klotz unterstützen als Auftragnehmer in diesem Bereich.


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    Zu Beginn des Bündels wurden drei Iveco CBLE4/00 aus dem Saarland herangezogen. HOM-PM 143 bis 145 waren sehr gut motorisiert und ließen sich ideal auf der Hauptlinie 550 von Nassau nach Nastätten fahren.

    Wenig später folgte die Umsetzung an den ehemaligen Standort Kettenbach. Noch heute laufen sie dort, bzw am Nachfolgestandort auf der Linee 567 unter MZ-DB 4146-4148.


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    Reservefahrzeug war SB-RV 185. Am Tag der Aufnahme passte einfach alles, Frühdienst aus Nastätten (hier ist auch ein Fahrzeug stationiert), perfektes Wetter, schöne Landschaft und dazu ein traumhaftes Fahrzeug mit Klima und Radio.

    Auch heute ist der Bus noch in Bad Ems, allerdings komplett rot und mit dem Kennzeichen MZ-DB 4285.


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    Nach den Iveco folgten drei Citaro LE. Die insgesamt sechs Busse stammten ursprünglich von der RKH und kamen über Viabus nach Koblenz. Währende die drei Fahrzeuge mit der "Überlandfront" nach Langenhahn gingen, kamen die restlichen nach Bad Ems.

    Inzwischen sind die am Standort Anhausen unterwegs. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde 4007 von Bad Ems nach Koblenz überführt.


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    Und die neuen Iveco folgten sodann. Jungfernfahrt für MZ-DB 4270 auf der 550 Höhe Lollschied. Bei den Iveco wurden ein paar Dinge verbessert, so wurde zum Beispiel der oft bemängelte hohe Kassenbock in die die Tür eingelassen, sodass man nun eine Ebene hatte. Leider schilderte die Liniennummer zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig, was natürlich umgehend behoben werden musste.


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    Hier eine Gruppenaufnahme der aktuellen Emser, MZ-DB 4270-4272.


    3llv7md3.jpgZum Schluss kam dann noch der O530 K ex ORN in die Kurstadt. Er kann sowohl auf den Midi-Linien und auf den anderen als Ersatz laufen. Ursprünglich war er auf einer Schultour im Bereich Neustadt/Wied beheimatet, diese Leistung wurde aber in bestehende Dienstpläne integriert.


    Vielleicht wird sich der ein oder andere ja nun mal nach Bad Ems begeben. Die Stadt lohnt sich auf jeden Fall, für einen Besuch.

    Dann mach ich mal weiter ;)


    Wie schon bereits erwähnt wurden die Solaris erst nach Linienaufnahme geliefert. In der Überbrückungszeit war daher ein kleiner, bunter Mix in Bad Ems unterwegs.


    Von Anfang an dabei war der bereits im ersten Beitrag gezeigte MZ-SM 290. Den ehemaligen Belgier zeige ich jetzt nicht nochmal, dafür aber zwei Verwandte Kleinbusse.

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    Der Sprinter rechts wurde durch die Firma Harz beschafft und wurde bei der ORN mit dem ungewöhnlichen Kennzeichen MZ-IA 426 angemeldet. Vom größten Auftragnehmer im Bündel und vorherigem Betreiber, der Firma Modigell&Scherer war auch zeitweise dieser Mercedes-Benz Vario angemietet. Beide Fahrzeuge stammen unverkennbar aus der Schweiz.


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    MZ-DB 6072 war ein MAN/Göppel A76 welcher vorher bei der RKH im Stadtverkehr Friedrichsdorf unterwegs war. Auch dieser Bus gehörte zu den allerersten Fahrzeugen.


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    Am längsten mit dabei war der MAN/Göppel A76 mit dem Kennzeichen LU-DB 232. Der ex BRNler ließ sich sehr gut fahren und war mir die meiste Zeit zugeteilt.


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    Nachdem man in Bad Ems das neue, deutlich vergrößerte Fahrtenangebot immer mehr nutzte verließen die beiden Sprinter den Fuhrpark und wurden ebenfalls durch zwei MAN/Göppel A76 ersetzt. MZ-DB 6061 stammte ebenfalls von der RKH und blieb noch parallel zu den Solaris ein paar Wochen im Fuhrpark.


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    Der zweite Göppel dürfte einige Forenmitglieder erfreuen. HOM-PM 171 sollte nicht der letzte Saarländer gewesen sein, denn nicht nur in Bad Ems folgten weitere RSWler. Generell "boomten" bei der RMB die oft sehr gepflegten Fahrzeuge und machen bis heute einen signifikanten Teil des Fuhrparks aus.


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    Auch der 6072 aus der ersten Serie wurde noch vor Eintreffen der Solaris ersetzt. Der Lion's City war einfach zu untermotorisiert für das anspruchsvolle, bergige Profil in der Kurstadt. Es folgte ein "Bussi" der RSW. Somit fand auch der erste Bus der DB Regiobus Rhein-Mosel mit dem neuen Kennzeichenschema MZ-DB seinen Weg in den Fuhrpark.

    Linie 552 Fachbach - Paracelsus Klinik


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    Die zweite Stadtbuslinie bindet den nächstgelegenen Ort flussabwärts an. In Fachbach endet/beginnt die Linie an der Nieverner Brücke. Von dort geht es durch das Dorf nach Bad Ems zum Westbahnhof zum bereits erwähnten Rendezvous-Punkt.


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    Danach geht es an der Therme wie der Linienweg der 551 zur Katholischen Kirche. Gleichzeitig fährt die 551 aber zu diesem Zeitpunkt nach Arzbach und kommt erst nach dem nächsten "Meeting" hier vorbei. Die 552 überquert hiernach nicht die Lahn, sondern biegt links in die Einkaufsstraße ein und erklimmt dann die innerstädtischen Serpentinen auf die Bismarckhöhe.


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    Nach dem bergauf die Jugenherberge passiert wurde kommt vor der Endhaltestelle am Krankenhaus die Haltestelle Taunusallee. Bevor das neue Bündel in Kraft getreten ist, konnte man nur mit der im ersten Teil erwähnten Kurwaldbahn auf die Höhe zu den Reha-Kliniken.


    554 Becheln - Frücht - Friedrichssegen - Miellen - Bad Ems

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    Keine direkte Stadtlinie ist die 554. Allerdings wird sie auch mit den Midibussen gefahren. Am Ortsausgang von Becheln hat man eine gute Aussicht auf den Rhein-Lahn-Kreis. Wer gute Augen hat kann hier die Marksburg und die drei Schornsteine der ehemaligen Blei- und Silberhütte erkennen. Touristen wird gerne erzählt, dass sich darunter die "Weinbergsheizung" befindet.


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    In den Wald fährt die Linie natürlich nicht, allerdings befindet sich vor Becheln die Möglichkeit auf einem kleinen Waldparkplatz seine Pause zu verbringen.


    Nun folgen noch ein paar Impressionen aus den Pausen.


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    Wenn man den Rundkurs der 551 pausiert, wartet man am großen Parkplatz am Hauptbahnhof. Parallel verlässt hier die Regionalbahn Bad Ems in Richtung Limburg, im Hintergrund ist wieder die Bergstation der Kurwaldbahn zu sehen.


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    Fahrgäste können sich übrigens dank der verglasten Dachluken während der Fahrt als "Hans Guck-in-die-Luft" üben. Der ausgeschaltete TFT-Monitor bietet hier auch einen kleinen Einblick in die Innenraumkonfiguration.


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    Findet in Bad Ems der jährliche Blumenkorso statt, so wird der Sonntagsplan durch eine vierstündige Pause unterbrochen, da die Linie aufgrund der Sperrung nicht durchgeführt werden kann. Diese kann man am Ortsausgang vor dem idyllischen Nadelwald zwischen Bad Ems und Arzbach verbringen.


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    Ebenfalls unfreiwillig war eine Pause aufgrund einer unfallbedingten Sperrung der Landstraße nach Arzbach. Zum Glück ergab sich auch hier die Möglichkeit die Wendezeit an einem Waldparkplatz zu verbringen.



    Ich hoffe der kleine Einblick hat gefallen. Wenn Interesse an mehr Bildern aus der Kurstadt besteht, bitte kurz Rückmeldung geben.

    Anbieten könnte ich die Fahrzeuge des Übergang-Fuhrparks der Midis, aber auch die 12m Busse, teiweise auch auf Linienwegen.

    Da ich die meiste Zeit meines Fahrdienstes am Standort Bad Ems verbracht habe, sind dort auch die meisten Bilder entstanden. So viele, dass ich einen kleinen Bilderbogen mit der Präsentation der beiden Hauptlinien erstellen kann.

    Auch wenn das Fahrzeug sich oft nur am Kennzeichen unterscheidet, hoffe ich, dass der kleine Einblick in die Kurstadt gefällt.


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    Beginnen wir erstmal mit einer morgendlichen Aufnahme des kleinen Kurorts an der Lahn bei Sonnenaufgang. Bad Ems war das erste im VRM ausgeschriebene Linienbündel und zeichnet sich durch angenehme Fahrtzeiten aus, sodass selbst ein Tagdienst hier entspannter als ein Kurzdienst in Koblenz war.


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    Während sich am Standort vier 12m-Busse für die Überlandlinien im Raum Nassau/Nastätten befinden, sind hier auch für die Stadtlinien fünf Solaris Urbino 8,9 LE stationiert.

    Zum Zeitpunkt der Aufnahme war noch einer der Übergangsfahrzeuge vor Ort, da die Solaris nicht zum Linienstart geliefert werden konnten. MZ-DB 6101 blieb noch ein paar Wochen als Reserve, bis der ehemalige RKH Midi verkauft wurde.


    Linie 551 (Arzbach) - Pfingstwiese - Hauptbahnhof

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    Nicht alle Fahrten der Linie 551 enden oder beginnen in Arzbach. Doch gerade morgens oder abends fährt man mit den Midis in den Nachbarort. Zwischendurch bietet sich die Möglichkeit mit der nach Eitelborn führenden Linie 557 nach Arzbach zu gelangen. Am Endpunkt muss hier nochmal einer der Übergangsbusse herhalten, da ich hier vor dem kleinen Weinberg anscheinend nie einen Dackel festgehalten habe.


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    Nachdem man die kurze Überlandpassage nach Bad Ems absolviert hat, erreicht man die Haltestelle Bernsbach am Ende der Forstarbeitersiedlung. Diese hat auch eine eigene Haltestelle, jedoch nur in Fahrtrichtung Arzbach.


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    Vorbei am Abstellplatz mit der Haltestelle Pfingstwiese gelangt man über die Hauptstraße an weniger fotogenen Haltestellen zum Westbahnhof.

    Hier treffen sich die als Rundkurse gestalteten Linien 551 und 552 alle 30 Minuten und bieten den Fahrgästen die Möglichkeit zum Umstieg. Sonntags zum Zeitpunkt der Aufnahme, verkehrt nur die Linie 553. Sie ist eine Zusammenfassung der beiden Hauptlinien und verkehrt nur im Stadtgebiet.


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    Von dort geht es für die Linie 551 hinter der Therme über die Lahn und weiter flussaufwärts zum Hauptbahnhof. Vorher passiert man noch die Haltestelle Wasserturm.


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    Kehrt man dem Wasserturm den Rücken, hat man einen schönen Blick auf die Spielbank und die Kurwaldbahn. Die Standseilbahn verbindet das Zentrum des Kurgebiets mit der Bismarckhöhe, wo sich die Kliniken befinden. Im Sommer kann man auf dem Fluss hier auch die Lahnfontäne sehen.


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    Am Hauptbahnhof mit der kleinsten Bahnhofshalle der Deutschen Bahn endet die Linie 551 und beginnt auch hier wieder, entweder nach Arzbach oder bis zur Pfingstwiese. Der Rückweg erfolgt über die andere Lahnseite. Die Römerstraße ist an der Spielbank nur durch einen ferngesteuerten Poller zu befahren. Von diesem Teilstück habe ich keine Bilder. Danach geht es nochmal runter zum Westbahnhof und den selben Weg wie hinwärts in Richtung Endstation.

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    Zu der Setra-Vorliebe im Norden gehören natürlich auch Setra S415 NF. In diesem Fall könnte es sich sogar um einen seltenen Setra S415 NordFriesland handeln 8o Immerhin befinden wir uns hier in diesem Landkreis.


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    In Stapel standen dann gleich mehrere Busse abgestellt. Überraschenderweise auch ein Freiburger, welcher aber schon numerisch im Norden integriert ist. Die Aufkleber deuten auch auf eine friedliche Übernahme hin.


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    Ein weiteres Highlight war KI-AK 639 in schönstem Autokraft-Grün. Inzwischen wurde der ehemalige Schnellbus aufs Land zum Transport von Grundschülern degradiert. Auch wenn ich mich persönlich sowohl als Fahrgast und auch als Fahrer mehr über einen Setra, statt eines Irisbus auf dem Schnellbus freuen würde.


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    Der letzte Standort der Tour wurde dann noch durch den zweiten Setra SG321 UL abgerundet. KI-OO 472 war nicht immer bei der DB, sondern startete als Vorführer unter dem Kennzeichen UL-M 2739. Bevor es 2007 zur Autokraft ging, durfte er noch zwei Jahre bei Müller Bus in Blankenfelde aushelfen.


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    Bei einem Ausflug in den Urlaubsort meiner Kindheit waren Busse definitiv Nebensache. Daher entstand dann auch dieser ungewöhnliche Hüftschuss von KI-OO 866, leider etwas verdeckt. Aber das Angebot für 100g Schinkenspeck ist einfach unschlagbar :saint:


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    Kurz vor der Abreise tauchte nochmal ein Exot auf, für den nochmal ein kleiner Halt am Straßenrand eingelegt wurde. Reisedienst Kähler aus Lütjenburg hatte schon immer ein Faible für seltene Fahrzeuge, beispielsweise ein Marcopolo Torino oder ein niederfluriger Conecto der Baureihe 628. PLÖ-K 1000 ist ein Göppel Go4City 12, welcher 2019 vom Regionalverkehr Main-Kinzig übernommen wurde.


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    Bei einem kurzen Abstecher zum Lübecker Citti-Park konnte noch diese ansprechende Vollwerbung des "Netzhirsch" am KOM 454 festgehalten wurde.


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    Nach dem Einkauf, fuhr mir dann endlich einer der neuen E-Citaro vor die Linse. Nachdem mir im Lübecker Zentrum bereits drei Stück entwischt waren musste meine Begleitung nun 30min Wartezeit in Kauf nehmen, bis der Mercedes aus der dunklen und überdachten Warteposition hervorkam. Da aber ja das Shopping-Center direkt dahinter war, wurde es ein teures Foto für mich||


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    Zum Abschluss des Bilderbogens und somit auch des Urlaubs noch ein VHH Citaro am Tag der Abreise. Während ein Citaro der ersten Baureihe in der Forenregion noch häufig anzutreffen ist, so ist es in der Hansestadt offenbar ein pilgernswertes Highlight, wie man es in diversen Facebook-Gruppen beobachten kann.

    Weiter geht es einmal quer durch Schleswig-Holstein, an Autokraft Standorten vorbei.


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    Vorher aber noch ein Fahrzeug aus Hamburg. Dort ansässig ist das tschechische Unternehmen Umrella Buses. Zwei MAN A23 ex VG Breitenbach waren in der Nähe der A1 Abfahrt Reinfeld abgestellt. Die Busse wurden auf einem SEV von Lübeck aus eingesetzt.


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    Jetzt wird es DB-lastig. Auch wenn man im Urlaub ja eigentlich abschalten sollte, freut man sich immer wenn man einen kleinen Einblick in andere Schwestergesellschaften der Bahn bekommt. Recht nah an der Unterkunft konnte der MAN A23 KI-DB 929 zusammen mit einem älteren Kollegen aufgenommen werden. Dieser stand jedoch ziemlich dicht am Heck des anderen.


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    Die Autokraft ist bekannt noch zahlreiche Setra S315 NF im Fuhrpark zu haben. Farblich sticht da KI-OC 300 heraus, welcher 2010 vom Reisebüro Schmid aus Schwandorf zusammen mit KI-E 301 beschaftt wurde.


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    Hier hatte sonst immer der genannte KI-E 301 gestanden, wenn er nicht inzwischen ausgemustert worden wäre. Doch immerhin ist KI-OO 656 auch blau -liegt vielleicht am Fahrer, welcher im Setra damals mit einem Schal seine Vorliebe für den HSV präsentierte :D.

    Der Grund für die Farbe war eine damalige Werbung für die Marke "Unser Norden" der Supermarkt Kette Sky, so wurden 2005 mehre Lion's City in dieser Grundfarbe geliefert.


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    Auch Setra S315 UL kann man noch mehrfach bei der Autokraft bewundern. Die Fahrzeuge sind zwischen 2004 und 2006 zugelassen und daher noch recht jung. Mit KI-OO 390 verlassen wir nun den HVV-Bereich.


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    Doch auch im Bereich des Nah.SH sind die hochflurigen Setra noch anzutreffen. Dem ein oder anderen werden die etwas längeren Nummern auf der Fahrzeugfront bereits aufgefallen sein. Dies sind die in der kompletten Region Nord ausgegebenen EDV Nummern. Auch WEB, Hanekamp oder Haller sind in diesem Schema mit eingereiht. Die fünfstelligen Zahlen beginnen mit den letzten beiden Ziffern des Baujahres, danach wird durchnummeriert, Solos mit der 0xx, Gelenkbusse mit 4xx. Im Falle von KI-OO 391 ist das 06008.


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    Auch eine handvoll Setra S415 UL wurden damals noch im typischen Autokraft-Grün bestellt. Doch auch in rot macht der Überlandbus eine gute Figur.


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    Selbstverständlich ging auch die Ära Irisbus nicht spurlos am Norden vorbei. KI-DB 320 zeigt dabei, leider nicht mehr ganz vollständig die Gestaltung der diversen Schnellbuslinien im Norden. In diesem Falle Eckernförde - Rendsburg. Auf den erneuerten Seitenelementen war einst die Silhouette der beiden Städte fortgeführt.


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    Erfreulicherweise sind auch noch zwei Setra SG321 UL im Bestand. Beide konnten an diesem Tag angetroffen werden, angefangen mit KI-OO 471 in Eckernförde. Bisher stand das Fahrzeug immer mit genügend Abstand zu den anderen auf dem Abstellplatz.


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    Ein weiterer Gelenkbus in Eckernförde war 01403 alias KI-VY 808. Gerade aufgrund seiner grünen Farbe musste das Fahrzeug festgehalten werden, denn sowohl der Fahrzeugtyp als auch die alte Farbgebung verschwinden immer mehr. Aufgrund des HVV Aufklebers scheint der MAN A23 in Überlandaustattung normalerweise woanders stationiert zu sein.

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    Auch Wilmering ist in Wagenfeld anzutreffen. Dort abgestellt wurde der Setra VEC-WS 106 in der Farben der Verkehrsbetriebe Diepholz-Süd.


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    Beim Dümmer See liegt die Kleinstadt Damme im Landkreis Vechta. Hier konnte dieser ehemalige Hochbahner der Firma Schomaker aus Lohne aufgenommen werden.


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    Kurz bevor es wieder auf die Autobahn ging stand -leider im Gegenlicht der untergehenden Sonne- ein Citaro des Reisedienst Hedemann aus Neuenkirchen-Vörden.


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    Jetzt geht es auch wie versprochen mit Bussen aus SH los. Die LVG Travemünde ist einen 100%ige Tocher des Stadtverkehr Lübeck. Die Busse unterscheiden sich neben der roten Farbgebung auch durch das Kürzel LV von den Stadtbussen.


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    Die Grundfarbe des Stadtverkehrs ist ein dunkelblau bei dem teilweise mehrfach das Logo angebracht wurde. Im Falle des Wagen 382, einem der ältesten Fahrzeuge im Liniendienst wurde jedoch vor kurzem eine Vollwerbung gelöst, sodass der Bus fast komplett weiß durch die Hansestadt fährt.


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    2011 wurden die ersten Hybridfahrzeuge bestellt. Es kamen fünf Hess Gelenkzüge inzwischen alle ausgemustert und wie auf dem Bild zu sehen fünf MAN A37 Hybrid. Die Fahrzeuge trugen damals alle diese Folierung.


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    Den Großteil des Fuhrparks machen Gelenkbusse des Mercedes-Benz C2 aus verschiedene Baujahren aus. Die Mehrheit in sehr ansehnlichen Vollwerbungen, welche sich wohl deutschlandweit bei Busfans einen Namen gemacht haben sollten. Beispielsweise der "Einhorn-Bus". Wagen 471 wirbt für die Lübecker Fährreederei TT-Line welche täglich von Travemünde ins schwedische Trelleborg verkehrt. Peter Pan ist der Name eines der sieben Schiffe.


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    Auch Solofahrzeuge werden natürlich eingesetzt, so wie Wagen 630 in orangem Kleid vor dem leerstehenden Karstadt-Gebäude.


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    Nicht nur Hamburg, auch Lübeck hat einen "Wasserbus" die Firma Splash Tour setzt das Fahrzeug in der Marzipanstadt ein. Das Fahrzeug ist auf einem Volvo Chassis bei Dutch Amphibious Transport in den Niederlanden aufgebaut worden.

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    Die Maranatha GmbH fährt ausschließlich für die Einrichtungen der "Freien evangelischen Schulen" in Minden und Stemwede, quasi eigene Schulbusse. Alles noch hochflurig, so wie diese kleine Parade, beginnend mit einem ehemaligen RBSler unter MI-M 869


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    MI-M 810 ist einer der noch mehrfach vorhandenen O408. Vier konnte ich sichten, auch wenn schon S315 UL nachrücken. Das blau-weiß scheint die Standardfarbe zu sein. Die alte Wagennummer 9213 stammt noch von der PVG Schenefeld.


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    MI-M 865 dürfte von der ORN stammen. Jedenfalls konnte ich mal ein ziemlich ähnliches Fahrzeug am Wiesbadener Hauptbahnhof festhalten.


    m2vlx6md.jpg Eine weitere Bildungseinrichtung mit eigenen Schulbussen ist die Johannes-Daniel-Falk Realschule in Espelkamp. Die Busse firmieren unter JDF Service GmbH. MI-JD 800 ist ein Citaro MÜ ex AMR Meier aus dem benachbarten Rahden.


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    MI-JD 8000 hat auch keine weite Reise hinter sich. Der Integro ist ex Klockenbrink, Melle, davor bei der RBB in Braunschweig.

    JDF dürfte noch mindestens drei weitere Busse besitzen, welche aber vermultich coronabedingt nicht im Einsatz waren.


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    Immer noch auf nordrhein-westfälischem Boden aber schon ein niedersächsisches Kennzeichen. OS-IF 500 gehört Höner Touristik aus Hasbergen, welche bei Bad Oeynhausen eine Zweigniederlassung haben. Der MAN A23 hat seine Vergangenheit bei Hutfilter und bei Swebus.


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    Nach einer kurzen Fahrt durch die niedersächsische Prärie tauchten in Wagenfeld-Ströhen erst unzählige Massen von Lahrmann-Bussen vom abgemeldeten S215 UL bis hin zu aktiven Citaro G auf. Was ich erst für Spargelbusse hielt war schlichtweg der Firmensitz des Unternehmens. Kurioserweise befindet sich auch eine Probus-Niederlassung im Ort. Dort stellt die Firma Rittmeyer ab. Unter anderem diesen MAN A78.


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    Und auch ein Gelenklöwe unter DH-R 1210 welcher möglicherweise eine Vergangenheit bei der DB gehabt haben könnte stand dort. Mangels Datenabgleich und erfolgloser Suche im Internet kann ich dies aber nicht bestätigen.


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    In Wagenfeld selbst dann noch ein Rittmeyer A78 älteren Semesters im Streichholz-Design.

    Vor 2 Wochen ging es für 5 Tage in das nördlichste Bundesland Deutschlands. Bis auf einen Tag war der Bus eigentlich nur Nebensache, dennoch sind einige Bilder entstanden.

    Bevor es aber mit Schleswig-Holstein losgeht noch ein paar Bilder vom Anreisetag aus NRW und Niedersachsen.


    Durch Zufall hatte ich kurz vorher von der Firma Maranatha aus Minden mitbekommen. So wurde eine Überlandroute als Verbindungsetappe zwischen der A2 und A1 entlang diverser Busstandorte geplant.

    Leider sind einige Gegenlichtaufnahmen dabei, aber wer weiß ob man die Busse nochmal zu Gesicht bekommt.


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    Im nordrhein-westfälischen Löhne hat die Firma Lahrmann auf einem Parkplatz fast schon einen kleinen Betriebshof eröffnet. Die dort abgestellten Fahrzeuge sind für die BVO und die MKB unterwegs. DH-NA 1 fuhr einst bei der Rheinpfalzbus als LU-DB 238, davor bei der Muttergesellschaft unter LU-ET 671.


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    DH-TT 1 stammt von Havelbus aus Potsdam.


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    Auch mehrere Gelenkbusse waren auf dem Platz abgestellt. So auch DH-NY 1 welcher im Auftag seines ehemaligen Besitzers, der Mindener Kreisbahn eingesetzt wird.


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    DH-RO 1 ist unverkennbar ein ehemaliges Fahrzeug der Mobiel Bielefeld. Dieses Fahrzeug hatte jedoch ein kurzes Intermezzo bei der BSAG Bremen als längerfristiges Ersatzfahrzeug für einen damaligen Fahrzeugmangel . Die Fahrzeuge wurden durch verschieden Slogans zum Beispiel als "Best Ager im Einsatz" publiziert.


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    Aus dem spanischen Almeria wurden zwei dreitürige Citaro beschafft. Auch in der Forenregion befindet sich ein solches Fahrzeug. Bisher aber unangemeldet mit einem Schild von "Germanbus" bei Reuter.


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    Weiter ging es durch den Kreis Minden-Lübbecke. Bei Hille im Wiehengebirge tauchte dann noch einer der letzten O405 GN2 von Lahrmann auf. DH-GD 1 tarnt seinen Vobesitzer die VAG Freiburg mit einem Dresdner Gelb welches er beim Zwischenbesitzer Lücking aus Hüllhorst erhielt.


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    Auch in Lübbecke ist Lahrmann anzutreffen. Zwei Setra S315 NF präsentierten sich hier in den Unternehmensfarben. Der vordere DH-XS 1 hatte schom mehrere Vorbesitzer, darunter Rizor, Hildesheim, Regiobus Uhlendorff, Oster Weißenhorn und Pfau aus Lindenberg.


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    DH-IP 1 hat zwar nicht ganz so viele Vobesitzer, ist aber auch schon in mehreren Bundesländern im Liniendienst unterwegs gewesen. Begonnen als DA-AK 149 bei der HAV, Darmstadt ging es zu Taxi Böttcher nach Großenwiehe als SL-AH 4001 und dann zu Lahrmann.


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    DH-OB 1 ist ein ehemaliger Schweizer, welcher seinen Lebenslauf bei den Transports Publics Neuchâtelois begann.


    Im nächsten Teil verlassen wir NRW in Richtung Niedersachsen.

    Laut Nahverkehrsplan wird die Linie ins städtische Bündel integriert und ersetzt die Linie 1, die wiederum laut Ausschreibung zu Lahnstein einbezogen wurde.

    Naja, die Linie 7 ersetzt die 1 nicht komplett, sondern nur auf einem Teilstück.

    Die neue 1 aus dem Bündel Lahnstein fährt ja den Bereich Altstadt bis Hbf und dann weiter bis Braubach.

    Die neue 7 wird von Moselweiß über die Goldgrube durchs Zentrum über Lützel zum Globus geführt.


    Vallendar Höhr-Grenzhausen wird als Linie 431 beziffert.

    HÖNINGER , Berkhof Ambassador, HS L 2730 und HS HA 2730

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    HÖNINGER in einem der letzten Winkel von NRW in Waldfeucht steht der ex RSW Setra S 315 NF bei Höninger. VIN... 1000697

    Könnte es auch 1000677 gewesen sein. Rein optisch erinnert er stark an MZ-DB 4180 - ex WW-RW 2014 - ex KL-RV 784.


    Bei dem 3939 würde ich stark auf Dardenne Tippen.


    LG


    Lukas

    Das ist korrekt. Unter EU-D 3838 ist ein zweiter ex Augsburger unterwegs, allerdings in grasgrün

    Bells Reisen, Mayen:


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    Wie der Name schon verrät war die Bell GmbH vorwiegend im Reiseverkehr unterwegs. Die Reisebusse machten immer einen guten Eindruck, so auch MYK-H 3601 ein Setra S315 HDH aus dem Jahre 1995. Inzwischen besitzt man keinen eigenen Bus mehr, das Reisebüro hat aber weiterhin Bestand.


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    Auch ein Integro älteren Semesters befand sich unter MYK-R 3604 im Fuhrpark. Aufgrund mangelnder Aufrüstung vermute ich, dass der 1997 gebaute Kombibus eher im freigestellten Schülerverkehr, jedoch meistens auf Ausflugsfahrten unterwegs war.


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    Zum Zeitpunkt der Aufnahme dürfte MYK-R 3609 das Flaggschiff im Fuhrpark gewesen sein. 2006 wurde der Neoplan N 1117/3 HC in Dienst gestellt und wies eine ungewöhnliche Konstellation der Türen auf.


    Lauterberg, Vallendar:

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    Sehr übersichtlich war der Fuhrpark der Firma Lauterberg aus Vallendar. Neben dem gezeigten Linienwagen MYK-AL 406 gab es noch einen O580-15 RH. Der O405 war täglich auf der Stadtlinie 383 unterwegs, die zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus Schulfahrten bestand. Ex AW-FB 1002 der AVB Bodtenberg und somit ex RVK, Köln 432 wurde durch einen schweizer MAN A21 ersetzt. Nach dem die Linie neu ausgeschrieben wurde und der Zuschlag an Griesar ging, zog sich Lauterberg aus dem Busverkehr zurück.


    Busbetrieb Halfen, Münstermaifeld

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    Auch Halfen dürfte nicht jedem bekannt sein. Der Fuhrpark besteht aus fünf Fahrzeugen, vier davon sind Reise/Kombifahrzeuge, einer ist ein Niederflurbus. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Linienwagen noch ein hochfluriges Kombifahrzeug und sogar noch im Auftrag der RMV unterwegs. Der O408 mit dem Kennzeichen MYK-D 7060 wurde 1991 bei Vetter in Falkenhain in Betrieb genommen.


    Reisedienst Friedrich, Mendig:


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    Nicht viel größer mit aktuell drei bis vier vollwertigen Bussen ist der Reisedienst Friedrich aus Mendig. Der Fuhrpark dafür umso interessanter: So gab es den O405 MYK-RF 21, der ein sehr enger Verwandter des Lauterberg Busses ist. Addieren wir nämlich einfach mal eine "1" zu den jeweiligen Wagennummern erhalten wir ex AW-FB 1003 - ex RVK 433.


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    MYK-RF 36 wurde in diesem Bilderbogen bereits recht früh gezeigt. Allerdings schmückte er sich hier mit dem Kennzeichen COC-RR 904. Der MAN wurde nur auf einer Linie eingesetzt, der 987. Diese hat mehrere Linienwege, wobei dieser die wohl kürzeste Streckenführung von Mülheim-Kärlich nach Kettig bediente. Die Leistung wird inzwischen durch Dillschnitter ausgeführt, ein Gelenkbus wird somit nicht mehr benötigt.


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    Zwei Setra S215 UL befanden sich ebenfalls gleichzeitig im Fuhrpark. MYK-RF 40 war einer davon und stammte von Beckermann aus Bramsche in einer sehr gefälligen Lackierung für das Fahrzeug. Dieses Exemplar existierte sogar noch recht lange und stand noch neben zweien seiner direkten Nachkommen in der Halle auf dem ehemaligen Militärflugplatz. Von diesen beiden S315 UL dürfte aber auch nur noch einer aktuell präsent sein.

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    MYK AB 274, MAN SL 202, ex VBL LU, Der Besitzer ist leider nicht zu lesen

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    MYK AB 274

    Wow, ich bin sprachlos die ganzen alten Schätzchen aus "meiner" Region hier zu sehen.

    Speziell zum MYK-A 274 bin ich aber auch erstmal ratlos. Kannst du dich noch erinnern, wo die Aufnahme entstanden ist? Das könnte vielleicht den Besitzer eingrenzen.

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    Auch ein Gelenkbus war im Fuhrpark der Firma Welter. MYK-W 1033 wurde zweimal mit einem O405G besetzt. Der hier in Cochem aufgenommene Wagen dürfte ein ehemaliger Stuttgarter gewesen sein, der zwischendurch der Saarbahn als SB-SL 115 ausgeholfen hat.


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    Hier nun auch der bereits erwähnte Karlsruher O405, welcher unter MYK-W 1034 lief. Einziger Unterschied war hier, dass die Front nicht den großen Welter Schriftzug trug. Die Aufnahme entstand nur wenige Wochen, bevor MET das Unternehmen übernahm und die ersten Tücks-Busse in Koblenz auftauchten.


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    2011 zur Eröffnung der BUGA in Koblenz wurden mehrere Fahrten im Regionalverkehr verstärkt. Hierfür wurde auch der zweite Bonner Flughafen Citaro mit Vollwerbung für die Ochtendunger Baustoffwerke Stockschläder. Nach der Übernahme durch Tücks fuhr der Wagen verkehrsrot durch die Koblenzer Großregion.


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    Zum Abschluss der Firma Welter noch ein Reisebus. Bis heute läuft der Reiserverkehr auch noch weiter über Welter.

    Viele Busse der damaligen Mercedes-Flotte trugen auffällige Lackierungen, wie auch MYK-W 1044. Später ergrünte der Bus und war für den damals neuen Anbieter Meinfernbus unterwegs.


    Dott Reisen, Mayen:


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    Die Firma Dott aus Mayen fiel schon immer durch einen exotischen Fuhrpark auf. Selbst ein MAN A21 wies hier ungewöhnliche Merkmale auf. Dott war auch einer der ersten Auftragnehmer der Firma Fribus. Eine Gelenkbusleistung die einst die VREM fuhr übernahm dieser MAN A61. Ein aus türkischer Produktion stammender Gelenkbus aus 1999 mit Ähnlichkeiten zum SG312. Allerdings nur an der Frontpartie. Der MANAS stammte von Havelbus, Potsdam.


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    In den ersten Jahren besaß Fribus keine eigenen Fahrzeuge. Tücks, Transdev und Dott wurden als Auftragnehmer eingesetzt und bei einem Großteil wurde auch die neue Lackierung verwendet. Die ungewöhnliche Basis bei Dott boten anfangs zwei Den Oudsten B96 Alliance City. Die über Rizor beschafften Busse hatten jedoch keine niederländische Vergangenheit, sondern starteten ihre Karriere bei der RBO Regensburg. Inzwischen ist Dott nicht mehr als Auftragnehmer für Fribus im Einsatz.


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    Ein weiteres exotisches Exemplar bei Dott war dieser italienische Überlandbus auf Basis eines Mercedes-Benz O303. Der Aufbau stammte von Menarini, Baujahr dürfte 1991 gewesen sein. Woher das Fahrzeug stammte und wo es sich inzwischen befindet, ist mir leider nicht bekannt. Auf jeden Fall eine interessante Erscheinung im Schulverkehr der VG Pellenz.


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    Verglichen mit den bisher gezeigten Bussen, wirkt da der Setra S213 UL MYK-DT 109 schon gewöhnlich. Der Fahrzeugtyp war bei Dott sehr beliebt. Die Herkunft der Fahrzeuge war wie so oft bei diesem Fahrzeug die Bundeswehr.

    Weiter geht es mit dem Kreis Mayen-Koblenz.


    Welter Reisen, Gering:

    (Fahrzeuge vor der Übernahme durch MET)


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    Anfangs wurden die Busse bei Welter noch auf MYK-C und den Nummernblock 3500 zugelassen. Aus dieser Zeit stammt noch der 1992 gebaute O408 mit der Nummer 3560. Neben ihm existierte noch sehr lange ein Mercedes-Benz O303-15 KHP-L mit dem Kennzeichen MYK-C 3537 aus dieser Ära. Eine Chance den Bus zu fotografieren, hatte ich mal während der Weinlese an der Mosel...leider hielt der RE nicht in diesem Ort. Auf dem Rückweg war er leider schon weg.


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    Recht spät, nämlich erst 2012 wurde MYK-W 1008 "der Dritte" zugelassen. Der ehemalige Kieler Wagen 705 war nur sechs Jahre in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt, nachdem er von 1997 bis 2005 von der VSF Schleswig übernommen wurde.


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    Ungefefähr 2008 sollte sich MYK-W 1009 in den Fuhrpark von Norbert Welter gesellt haben. Unverkennbar trägt er noch die Beschriftung seines Vorbesitzers, was auch nicht wirklich gravierend war, da er weiterhin für die RMV Koblenz im Einsatz war.

    Die Linie 354 ist er daher vermutlich auch schon mit seinem alten Kennzeichen KO-MV 122 gefahren.


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    MYK-W 1015 war eigentlich ein regelmäßiger Gast in Koblenz und war nachmittags auf einer Fahrt der 357 anzutreffen. Der 1997 gebaute Setra S315 UL wurde, wie alle bisher gezeigten Busse, ebenfalls von Tücks übernommen. Allerdings wurde dieser Bus noch auf den Eifelkreis Bitburg-Prüm umgemeldet und höre auf BIT-ET 430. Zuletzt dürfte er im Auftrag der Amerikaner in Spangdahlem gelaufen sein.


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    Der Mercedes-Benz O405 mit dem Kennzeichen MYK-W 1017 verrät seine Herkunft schon an der blauen Zielanzeige mit weißer Schrift. Es handelte sich um einen waschechten AVL Bus aus dem Nachbarland Luxemburg. Dort wurde er bereits 1988 auf die Wagennummer 106 zugelassen.


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    Sehr beliebt waren bei Welter Busse der SWB Bonn. Neben mehreren O305 und O405 wurden auch zwei Citaro Ü übernommen. Die 2001 gebauten Fahrzeuge verfügten über die komfortable Überlandausstattung, da sie bei den Stadtwerken auf der Flughafenlinie eingesetzt wurden. Auch Tücks beschaffte zahlreiche O405 über die SWB, sodass nach der Fusion durch MET einige O405 auf ihre ehemaligen "Kollegen" treffen konnten.


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    Auch die VBK Karlsruhe war einer der Favoriten der Firma Welter. Auch hier wurden mehrere O305 und auch O405 beschafft. MYK-W 1024 wurde schon 1989 zugelassen und war auch häufig in Koblenz neben 1009 und einem weiteren Bruder anzutreffen. Dieser wird im zweiten Teil noch gezeigt. MYK-W 1099 wurde sogar noch von Tücks übernommen, was mir allerdings erst auffiel, als er bereits den Flammen auf dem Hof in Prüm zum Opfer gefallen war.


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    Zwischen 1994 und 2000 war die Firma Welter auch als Auftragnehmer in Bonn für die SWB unterwegs. Hierfür wurde 1998 der Citaro MYK-W 1025 neu beschafft. Danach wurde er weiterhin im Auftrag der RMV eingesetzt und erhielt später noch eine rote Vollwerbung für das Einkaufszentrum Löhr-Center in Koblenz.




    Nach längerer Pause geht es nun weiter. Gleichzeitig wünsche ich hiermit auch allen Forenmitgliedern frohe Ostertage.


    Ralf Haas, Weyerbusch:


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    Ein ehemaliger DB Bus steckt hinter dem Setra AK-RH 17. Der S315 NF wurde im Auftrag der RWN eingesetzt und fuhr in seinem ersten Leben bei der RVS in Karlsruhe unter dem Kennzeichen KA-RS 256.


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    AK-RH 40 hingegen wurde im Auftrag der RSVG eingesetzt. Auch heute sind noch mehrere Fahrzeuge für das Troisdorfer Unternehmen im Dienst, darunter auch neben Citaro, zwei Setra und zwei Iveco. Der hier gezeigte N2 stammt ursprünglich von der DVG Duisburg und hatte einen Zwischenstopp bei Leineweber in Goch.


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    Gleich mehrere Mercedes-Benz O405 wurden von der KWH Geilenkirchen gebraucht beschafft. Diese fuhren auch noch lange Zeit im gefälligen Lack der späteren WestVerkehr im Auftrag der RWN umher. Wagen 9402 wurde unter AK-RH 94 angemeldet und brachte dem Fahrer dem Hufeisen nach hoffentlich viel Glück.


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    AK-RH 184 kam ebenfalls aus NRW, dessen Grenze vom Betriebssitz auch nur wenige Kilometer entfernt ist. Neben diesem Exemplar gab es noch zwei weitere identische Fahrzeuge der DVG Duisburg, welche dazwischen auch alle beim DVG Subunternehmer Schmitz beheimatet waren.


    Bischoff Touristik, Fiersbach:

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    Nur selten bekam ich in meinen ersten Jahren als "mobiler Busfotograf" ein Fahrzeug der Firma Bischoff zu Gesicht. Ganz einfach, weil ich nicht in deren Gefilden wilderte. Dennoch tauchte in Puderbach gleich einer der schönsten Busse auf: AK-U 240 ein ehemaliger Vorführer in Form eines Mercedes-Benz O408. Bei der HVG Rathenow befand er sich auch im Besitz unter gleich drei Wagennummern, erst 229, dann 7229 und zuletzt 6229.


    Wallmeroth Reisen, Willroth:


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    Auch Wallmeroth war mir anfangs nur von Besuchen in Bonn bekannt. Damals wurden im Auftrag der RSVG mehrere O405 N2 eingesetzt, welche eine regionale Herkunft hatten. AK-W 529 stammte von der Firma Zickenheiner, leider ist mir das Kennzeichen hier nicht mehr bekannt.


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    Auch ein O405 NÜ welcher im Auftrag der RVK eingesetzt wurde kam über die Firma Zickenheiner zu Wallmeroth. Ursprünglich wurde dieser Mercedes aber von der BVO Bielefeld bestellt. Die entsprechenden Kennzeichen waren in diesem Fall NR-TZ 40 und BI-BM 891.


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    Und da alle guten Dinge drei sind, nochmal ein N2 ex Zickenheiner. NR-TZ 49 wurde unter AK-W 590 angemeldet. Auch hier ist das typische Polster der Zickenheiner O405er zu erkennen. Möglicherweise wurde man hier von der RSW inspiriert, da hier auch Fahrzeuge übernommen wurden die dieses Polster trugen.

    Ist dazu eine SP bekannt? In meiner Liste führe ich den Wagen als den ehemaligen Wagen 926 der VAG, jedoch mit einem Fragezeichen hintendran.

    Leider nein, zu diesem Zeitpunkt war ich noch "Frischling" in dem Gebiet, ein vertrauenswürdiger Hobbykollege, der damals mit bei der Tour war und auch auf Fahrzeugdaten achtet, hat ihn aber auch als Wagen 926 gelistet.



    Knautz, Weitefeld:


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    AK-EK 99 war einer der vielen Mercedes-Benz O407 der Firma Knautz. Leider fehlen mir hier komplett die Daten und auch die schlichte Gestaltung lässt hier nicht wirklich Rückschlüsse ziehen.


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    Zu AK-PA 99 hingegen kann ich die Vita präsentieren. 1992 bei der RMV als KO-MV 125 in Dienst gestellt ging der O407 in den Bestand der Tochter RWN als WW-RW 1009. Übrigens wechselt bei Knautz-Fahrzeugen nur die Buchstabenkombination im Kennzeichen, die 99 bleibt.


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    Den selben Werdegang hatte AK-ZH 99. Der O405 NÜ wurde als KO-MV 178 im Jahre 1998 zugelassen und wechselte bei der RWN auf das Kennzeichen WW-RW 1008. Das Auftragsschild in der Frontscheibe deutete daraufhin, dass der Bus wohl auch im Auftrag der BRS eingesetzt werden konnte.


    Westerwaldbahn, Steinebach/Sieg:

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    Ein kleines aber sehr feines Unternehmen war die Westerwaldbahn. Die Fahrzeuge wurden stets gepflegt, so wie es auch der älteste Bus zum Zeitpunkt der Aufnahme zeigte. Der MAN ÜL292 wurde 1993 gebaut und ging 2014 nach Litauen. Eine Bahnbus Vergangenheit hatte er aber trotz der Farbgebung nicht.


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    1998 wurde der Setra S315 NF AK-KL 41 beschafft und erhielt diese Werbung für die regionalen REWE-Filialen. Auch, als die Supermärkte längst ihr Logo modernisiert hatten, erinnerte die WeBa immer noch an die "alten Zeiten".


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    Wie bereits erwähnt, gab es 2013 einen Tag der offenen Tür bei der WeBa. So hatte man auch Einblicke in die Werkstatt und konnte bestaunen, wie ein 1997 gebauter Setra S315 NF in der eigenen Werkstatt rundum erneuert wurde. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn der Setra ist im selben Ort heute noch bei Helbig Reisen beheimatet.


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    5 Jahre jünger war der Setra S315 UL mit dem Kennzeichen AK-KL 142. Er trug eine schlichte aber dennoch sehr hübsche Werbung für den damals neuen "ICE Park Montabaur" welcher für die Stadt Montabaur einen großen Wandel bedeutete. Heute befördert der Bus Fahrgäste im polnischen Toruń für Arriva im entsprechenden Türkis.


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    Sehr auffällig gestaltet war AK-KL 149, der neueste von insgesamt vier S315 UL. Wann man den Bus in der Funktion als Vectus-Infobus antreffen konnte, weiß ich leider nicht. Bei seinem polnischen Nachbesitzer Kaczmarek aus Somonino wirbt er jedenfalls noch dafür. Auskunft über das Angebot des ehemaligen Zugunternehmens, an dem die WeBa übrigens zu 25% beteiligt war, dürfte man aber dort jedoch wohl nicht erhalten.

    Martin Becker, Altenkirchen:


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    2013 veranstaltete die WeBa in Steinebach einen Tag der offenen Tür. Auf dem Weg dorthin konnte ein Abstellplatz, mehr oder weniger im Wald angetroffen werden. Dort versammelt waren mehrer Fahrzeuge älteren Semesters, wie auch der MAN A12 mit der Wagennummer 713.


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    Direkt daneben AK-HP 300, welcher vermutlich auch eine andere Wagennumer gehabt haben dürfte, als es im Kennzeichen angegeben war.

    Dieses dürfte noch vom Vorbesitzer, der Firma Hüsch aus Gebhardshain stammen. Interessant ist auch der Mix aus altem Schriftzug und gelber Rhenus-Stoßstange.


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    Ein ehemaliger Vorführer soll AK-MB 39 gewesen sein und ist zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits komplett weiß. Die Linie 565 verbindet hier das rheinland-pfälzische Linz mit Bad Honnef in NRW. Hier besteht dann Anschluss an das S-Bahn-Netz der SWB Bonn.


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    Selbe Linie, selber Ort, selber Fahrzeugtyp, aber etwas mehr Farbe dank Vollwerbung. Mehr fällt mir zu AK-MB 113 auch im Moment nicht ein..


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    AK-MB 114 dürfte zum Zeitpunkt der Aufnahme relativ frisch in das Einheitsdesign der Rhenus-Gruppe umlackiert worden sein.

    Inzwischen hat es den N2 nach Russland zu Lipetsk Reisen im gleichnamigen Ort verschlagen.


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    Auch AK-MB 128 machte noch einen guten Eindruck. Der 1999 gebaute MAN wurde vor der Übernahme durch Rhenus beschafft. Die baugleichen Brüder trugen noch teilweise das alte Design.


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    Und dies zeigte am selben Tag AK-MB 134 neben einer Werbung für den Tüv. Am Bug ist auch hier noch das alte Logo der RSVG zu erkennen.


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    Zurück zum Abstellplatz der ersten Bilder. Der Mercedes-Benz O405 ist der ehemalige Wagen 062 der SWEG, Lahr. Vom O407 direkt daneben habe ich komischerweise leider kein Bild, jedenfalls nicht einzeln gemacht. Eine Gruppenaufnahme mit meinem damaligen Auto könnte ich aber anbieten.


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    Sehr begehrt bei mehreren Betrieben in der Region waren GN2 der VAG Freiburg. Darunter Tücks, VRW und auch Martin Becker wie AK-MB 315 zeigt.


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    AK-VV 899 ist noch ein Mercedes-Benz O405 aus der "alten Zeit". Die Lackierung verrät die OVA Aalen als Vorbesitzer, wo er 1996 als AA-BB 833 in Dienst gestellt wurden. Damit endet auch leider schon der Martin Becker Teil. Wir bleiben aber noch für zwei weitere Teile anderer Betrieb im Kreis.